Politischer Spaziergang am Aasee

Bei einem Politischen Spaziergang brachten wir – wie im letzten Monat – zusammen mit den Initiativen Bündnis gegen Abschiebungen und Münster – Stadt der Zuflucht am Samstag, 16.05., unser dringendes Anliegen zum Ausdruck, die Flüchtlingslager an den Grenzen Europas zu räumen, um die Menschen vor der Pandemie zu schützen. Mit Schildern, auf denen die ca. 50 Aktivist*innen ihre Forderungen geschrieben hatten, spazierten sie mit ausreichend Abstand zueinander um den Aasee.

Weitere Fotos der Aktion könnt ihr hier finden:

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Schwarmzeit: Aus Mitgefühl und Solidarität handeln

Unsere Aktivistin Svenja stand Anfang des Monats dem Podcast Schwarmzeit Rede und Antwort. Es wurde unter Anderem über die aktuellen Forderungen der Bewegung gesprochen und wie wir als Bewegung trotz der eingeschränkten Versammlungsfreiheit gegenwärtig unseren Protest auf die Straße bringen.

Den Link zum Podcast sowie weitere Informationen gibt es hier:

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Offener Brief an Oberbürgermeister Markus Lewe – Solidarität über die Stadtgrenzen hinaus

Die SEEBRÜCKE MÜNSTER wendet sich heute mit einem offenen Brief an Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe mit der Forderung nach einer klaren Positionierung gegenüber der Bundesregierung und des Bundesinnenministeriums zur Situation der 186 aus Seenot geretteten Personen, die aktuell auf einer Fähre vor Palermo ausharren und dringend einen SICHEREN HAFEN benötigen.

Der gesamte offene Brief kann hier gelesen werden.

Die Stadt Münster sowie viele andere Länder und Kommunen sind zur Aufnahme von Geflüchteten bereit. Es gibt ausreichend Platz und Mittel. Das Bundesinnenministerium dagegen weigert sich zu handeln. Es wird auf europäische Lösungen gewartet, die sehr unwahrscheinlich sind. Währenddessen leiden Menschen und hoffen auf unsere Solidarität.

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Kreativer Protest: Politisches Einkaufen

In einem kreativen Protest auf Münsters Wochenmarkt brachten die Initiativen Bündnis gegen Abschiebungen, Seebrücke und Münster – Stadt der Zuflucht am Samstag, 02.05., ihr dringendes Anliegen zum Ausdruck, die Flüchtlingslager an den Grenzen Europas zu räumen, um die Menschen vor der Pandemie zu schützen. Mit Einkaufstaschen, auf denen sie ihre Forderungen plakatiert hatten, standen die 50 Protestierenden in einer langen Schlange mit Abstand und unter Einhaltung der Hygieneregeln wartend als Kunden vor einem Marktstand. Mit dieser Aktion sollte darauf hingewiesen werden, dass Hygienemaßnahmen, die hierzulande ganz selbstverständlich eingefordert werden, in den Flüchtlingslagern – auch denen in Deutschland – unmöglich eingehalten werden können. Die Aktion stieß bei vielen MarktbesucherInnen auf wohlwollendes Interesse, so dass es immer wieder zu Nachfragen und kurzen Gesprächen kam.

Zu den Motiven für ihre Aktion haben die beteiligten Organisationen folgendes erklärt: „Jedes Menschenleben ist schützenswert. Unsere Gesellschaft darf keinen Unterschied machen und die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen.“

Weitere Bilder sowie die gesamte Pressemitteilung gibt es hier:

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Mahnwache: Klimakrise abwenden – Solidarität in jeder Krise

Das Bündnis Klimaalarm Münster hat am Donnerstag, 30. April, von 16 bis 17 Uhr eine Klima-Mahnwache auf dem Hafenplatz vor den Stadtwerken in Münster abgehalten. An der genehmigten Versammlung mit dem Motto „Klimakrise abwenden – grüne Wende in Münster umsetzen – Solidarität kennt keine Grenzen“ nahmen 70 Menschen mit Abstandsregeln und Mund-/Nasenschutz teil.

„Die weltweite Klimakrise legt auch in Corona-Zeiten keine Pause ein und macht auch vor Münster nicht halt. Deshalb wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt nachdrücklich öffentlich dafür eintreten, dass die Stadt Münster alle Möglichkeiten ausschöpft für eine grüne Wende vor Ort,“ erklärte Mia Kundy von der BUND Jugend Münster.

Weitere Bilder sowie die ganze Pressemitteilung gibt es hier:

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Arbeit in Hilfsorganisationen während der Corona-Krise

Das Politmagazin vom medienforum münster e.V. hat am Wochenende einen Beitrag über die Arbeit von Hilfsorganisationen während der Corona-Krise gesendet. Mit dabei war unser Aktivist Florian Tenk, der dabei über die Perspektive aus Sicht der SEEBRÜCKE und des Bündnis gegen Abschiebung spricht.

Der gesamte Beitrag ist in der Mediathek von nrwision während der kommenden vier Wochen verfügbar.

Anne Jung arbeitet für die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation „medico international“. Die Organisation ist in vielen Ländern aktiv – alle sind vom Coronavirus betroffen. Anne Jung erzählt im „News-Magazin“, wie es beispielsweise im Projektland Kenia aussieht. Außerdem spricht Florian Tenk über die Arbeit der Initiative „Seebrücke Münster“ und die Arbeit vom „Bündnis gegen Abschiebung Münster“. Durch das Coronavirus habe sich auch der Umgang mit Geflüchteten verändert. Florian Tenk erzählt, wie die Initiative und das Bündnis trotz Kontaktbeschränkungen aktiv bleiben.

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Protestaktion auf Spielplätzen

In der Nacht vom 24. auf den 25. April wurden an zwölf Spielplätzen in Münster Transparente befestigt mit Aufschriften wie: „Wer Spielplätze schließt muss auch Lager schließen!“, „Menschenansammlungen vermeiden auch in Flüchtlingslagern! Schutzbedürftige evakuieren!“ und „Solidarität kennt keine Grenzen“.

Die Aktion ist ein dringlicher Appell an die verantwortlichen Politiker*innen, die Flüchtlingslager an den EU Außengrenzen und im Inland zügig zu evakuieren. Menschenrechte sind unteilbar. Vor diesem Hintergrund müssen dem Gerede von „Solidarität“ jetzt Taten folgen – die Evakuierung von 47 Kindern aus griechischen Lagern kann allenfalls ein Anfang sein!

Weitere Bilder sowie die vollständige Pressemitteilung gibt es hier:

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Kreative Protestaktion am Aasee

„Flüchtlingslager schließen – Solidarität statt Abschottung“

50 Menschen setzten am Samstagnachmittag am Aasee in Münster ein sichtbares Zeichen für eine Evakuierung der Flüchtlingslager an der EU-Außengrenze und im Inland sowie für die Aufnahme geflüchteter Menschen angesichts der Corona-Krise. Die Teilnehmenden der Protestaktion standen aus Gründen des Infektionsschutzes mit Mundschutz einzeln in jeweils 100m Abstand. Auf den mitgeführten Schildern standen Slogans wie „In den Flüchtlingslagern ist jeden Tag Großveranstaltung. Solidarität statt Abschottung“.

Ein paar Fotos der Aktion sowie die gemeinsame Pressemitteilung gibt es hier:

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Ein Schiff ohne Hafen – ein Land ohne Gewissen

Weiterhin ertrinken Menschen im Mittelmeer, während Europa tatenlos zuschaut. Alarm Phone meldete schon am Karfreitag mehrere Boote mit hunderten Menschen in Seenot. Weder die maltesische noch die italienische Küstenwache reagierten. So lief das Rettungsschiff Aita Marie am Ostermontag sogar ohne Rettungscrew aus, um nach den verschwundenen Booten zu suchen.

Währenddessen fordert die Bundesregierung fordert Helfer:innen dazu auf, Menschen nicht mehr zu retten. Immer für die 149 Menschen auf der Alan Kurdi scheint sich eine vorläufige Lösung abzuzeichnen.

Die vollständige Pressemitteilung ist auf der überregionalen Webseite zu finden.

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