Wiederholung: Workshop „Argumente gegen Rechts“ am 1. Dezember

Am 1. Dezember wiederholen wir den Workshop „Argumente gegen Rechts“ um 18.30 Uhr online.

„Wir können nicht alle aufnehmen!“ Solche und ähnliche Aussagen hört man häufig, wenn es um Seenotrettung und die Aufnahme geflüchteter Menschen in Deutschland geht. Aber wer ist überhaupt dieses „Wir“, und warum ist es so problematisch, damit zu argumentieren?

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Aufruf zur Mahnwache am 10.11 an der ZUE

Mahnwache an der ZUE
Dienstag, 10. November, ab 10 Uhr
Albersloher Weg 450

Wir befinden uns weiterhin in der Krise. Der erneute Lockdown macht deutlich, dass wir noch für einige Zeit mit gewissen Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie leben müssen. Doch darin müssen wir auch handlungsfähig bleiben.

Gerade während der Corona-Pandemie ist erneut deutlich geworden, wer die Menschen sind, die am unmittelbarsten und schwersten von Freiheitseinschränkungen betroffen sind.

Es darf nicht vergessen werden, dass einige Menschen in unserer Gesellschaft sich in einem permanenten Zustand der Entrechtung und Freiheitsberaubung befinden. Geflüchtete genießen in Deutschland nicht einmal einen Bruchteil der Rechte und Freiheiten, die die sie umgebende Mehrheitsgesellschaft für sich reklamieren kann.

Während die staatlichen Behörden im Zuge des ersten Lockdowns die Unterbringungseinrichtungen für Geflüchtete konsequent abgeriegelt haben, wurden ab dem Ende des Lockdowns im Juni, Geflüchtete wieder konsequent abgeschoben. Diese Abschiebungen finden aufgrund der zunehmenden Konzentrierung von Geflüchteten in Sammelunterkünften, wie hier in Münster in der ZUE, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und mit steigender Frequenz statt. Es entsteht der Eindruck, dass in den letzten Wochen vor der Verkündung des zweiten Lockdowns nochmals möglichst viele Menschen aus dem Lager in Münster abgeschoben werden sollten. Besonders hohe Polizeipräsenz und viele Abschiebungen gab es während den Leistungsausgaben, auf die alle Menschen im Lager angewiesen sind. Einige Personen wurden bis zu ihrer Abschiebung zunächst in Abschiebehaft genommen. Wir wollen und können diese menschenunwürdige und repressive Praxis der Abschiebungen nicht länger hinnehmen und unsere Solidarität mit Geflüchteten, gerade in dieser schwierigen Zeit, auf die Straße tragen. Darum rufen wir für Dienstag, den 10. November, ab 10 Uhr zu einer Mahnwache vor der ZentralenUnterbringungsEinrichtung, Albersloher Weg 450 (Gremmendorf) auf.

Unsere Solidarität gegen ihre Entrechtungs- und Abschiebungspolitik!

Stoppt Abschiebungen jetzt!
Bleiberecht für alle!

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Workshop „Argumente gegen Rechts“ im Rahmen der Kritischen O-Wochen

Dienstag, 10.11.2020, 18:00 – 20:00 Uhr – Online oder im Demokratisch Kurdisches Gesellschaftszentrum, Wolbecker Straße 1.

„Wir können nicht alle aufnehmen!“ Solche und ähnliche Aussagen hört man häufig, wenn es um Seenotrettung und die Aufnahme geflüchteter Menschen in Deutschland geht. Aber wer ist überhaupt dieses „Wir“, und warum ist es so problematisch, damit zu argumentieren?

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Münster Horror Climate Show

Tragt euch den 31.10.2020 schon mal fett in den Kalender ein, denn dann wird es die #MünsterHorrorClimateShow geben!

Halloween ist kommerzieller Mist? Stimmt!
Die Schieflagen der Münsteraner Klimagerechtigkeitspolitik aber sind wahrhaft gruselig: Kein Plan für die Klimaneutralität 2030, nach wie vor keine autofreie Innenstadt, weiter mehr als 5 Mio. RWE-Aktien im Besitz des LWL, ein Bahnhof, durch den regelmäßig Uranmülltransporte fahren und der Kohlestrom aus Datteln abnimmt, Abschiebungen geflüchteter Menschen, ein Flughafen in städtischem Besitz.

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es hier!

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Gemeinsame Pressemitteilung von Bündnis gegen Abschiebungen Münster, Seebrücke Münster und Münster-Stadt der Zuflucht vom 4. Oktober 2020

Drei minderjährige Geflüchtete aus Moria nach Münster. Ein erster Schritt, doch wir brauchen endlich eine wirkliche Solidarität!

Die Stadt Münster bekommt in den nächsten Tagen drei unbegleitete minderjährige Geflüchtete zugewiesen. Die drei Initiativen aus Münster: Bündnis gegen Abschiebungen, Seebrücke und Münster-Stadt der Zuflucht halten dies jedoch angesichts der extremen Notlagen geflüchteter Menschen an den Rändern Europas für einen völlig unzureichenden Akt der Solidarität.

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Run For Rescue, 4. Oktober 2020

Von 09-16 Uhr am Aasee Münster
KEIN gemeinsamer Massenstart!


Am 4. Oktober laufen wir am Aasee den „Run for Rescue Münster“ und sammeln damit Spenden für die zivile Seenotrettung. Aufgrund von COVID-19 wird es keinen gemeinsamen Start geben, stattdessen kannst Du Deinen Lauf am 4. Oktober wann und wo Du möchtest beginnen. Wie du den Aasee umrundest, kannst du ebenfalls frei wählen: Laufen, spazieren gehen (innen), Fahrrad fahren, Skateboarden, Inlineskaten (außen) etc. Wir werden mit einem Aktionsstand, welcher die Hygieneauflagen berücksichtigt, von 9-16 Uhr in der Nähe der Aasee-Kugeln stehen. Dort kannst Du in bar oder online spenden und Du erhältst weitere Informationen zur Seenotrettung sowie zu unserer Arbeit. Jede*r Teilnehmer*in bekommt dort außerdem einen kleinen „Run for Rescue Finisher-Button“. Bei einer Spende ab 25 € erhältst Du am Aktionsstand zudem ein T-Shirt von Sea-Watch (solange der Vorrat reicht).

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