23. Mai – Evakuiert ALLE Lager!

Corona ist tödlich – besonders für diejenigen, die sich nicht davor schützen können. In den Lagern auf den griechischen Inseln sind geflüchtete Menschen diesem tödlichen Virus weiterhin auf engstem Raum ausgeliefert. Seit Wochen  fordern bundesweit zehntausende Menschen die sofortige Evakuierung der griechischen Lager, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Am 23. Mai werden wir diese Stimmen wieder bündeln und gemeinsam in Deutschland und Europa zeigen: Die Menschen in den europäischen Lagern gehören hierher – LeaveNoOneBehind!

Am 23.05 ab 11 Uhr werden vier unabhängige Kundgebungen organisiert. Wir werden uns dezentral und mit Hygieneschutzmaßnahmen die Plätze und Straßen der Stadt nehmen. An folgenden Orten werden Kundgebungen von Bewegungen, Organisationen und Parteien organisiert, die an diesem Aktionstag sichbar machen, was viele nicht sehen wollen:

  • Hafenplatz (11 Uhr)
    Thema: Klima & Flucht
  • Stubengasse (11 Uhr)
    Thema: Lagerproblematik & feministische Perspektive
  • Bremer Platz (11 Uhr)
    Thema: Authoritäre Formierungen
  • Servatiiplatz (11 Uhr)
    Thema: Kapitalismus, Flucht und Migration

Anschließend werden wir auf dem Schlossplatz zusammenkommen und um 12:30 Uhr mit einer gemeinsamen Kundgebung aller aufrufenden Gruppen und Initiativen abschließen.

  • Schlossplatz (12:30 Uhr)
    Organisiert durch SEEBRÜCKE, Bündnis gegen Abschiebungen, Münster – Stadt der Zuflucht

Wir sehen uns auf der Straße oder im Netz!
Wir bleiben laut, bis alle Lager evakuiert wurden!

Weitere Informationen zu den verschiedenen Kundgebungen, den gesamten Aufruf und eine Liste aller Unterzeichnenden gibt es hier:

Weiterlesen »23. Mai – Evakuiert ALLE Lager!

Covid-19 ist ein reales Problem – Für die Menschen in Lagern und unsere Proteste

Unsere Aktionen richten sich nicht gegen die Corona-Schutzmaßnahmen – im Gegenteil: Wir wollen, dass alle Menschen in Umständen leben, in denen sie Abstand halten und die Hygieneregeln befolgen können. Deswegen müssen die Lager für geflüchtete Menschen auf den griechischen Inseln, in Deutschland und überall sofort evakuiert werden. Wir werden unsere Grundrechte wahrnehmen und für eine humanitäre Politik demonstrieren, doch wir werden bei all unseren Aktionen darauf achten, andere nicht in Gefahr zu bringen.

Kein Verständnis aber haben wir für diejenigen, die seit einigen Wochen im Rahmen der sogenannten “Hygiene-Demos” Seite an Seite mit Pandemie-Leugner*innen und Rechtsextremen demonstrieren. Das Virus ist echt – ebenso wie unsere Sorge vor einer neuen rechten Sammelbewegung unter dem Deckmantel des Schutzes der Grundrechte. Der Protest für die Einhaltung der Grundrechte ist mit den Verschwörungs- und Vernichtungsphantasien der extremen Rechten schlicht nicht vereinbar.

Weiterlesen »Covid-19 ist ein reales Problem – Für die Menschen in Lagern und unsere Proteste

Aktionstag 23. Mai – Evakuiert ALLE Lager!

Corona ist tödlich – besonders für diejenigen, die sich nicht davor schützen können. In den Lagern auf den griechischen Inseln sind geflüchtete Menschen diesem tödlichen Virus weiterhin auf engstem Raum ausgeliefert. Seit Wochen  fordern bundesweit zehntausende Menschen die sofortige Evakuierung der griechischen Lager, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Am 23. Mai werden wir diese Stimmen wieder bündeln und gemeinsam in Deutschland und Europa zeigen: Die Menschen in den europäischen Lagern gehören hierher – #LeaveNoOneBehind !

Weiterlesen »Aktionstag 23. Mai – Evakuiert ALLE Lager!

Politischer Spaziergang am Aasee

Bei einem Politischen Spaziergang brachten wir – wie im letzten Monat – zusammen mit den Initiativen Bündnis gegen Abschiebungen und Münster – Stadt der Zuflucht am Samstag, 16.05., unser dringendes Anliegen zum Ausdruck, die Flüchtlingslager an den Grenzen Europas zu räumen, um die Menschen vor der Pandemie zu schützen. Mit Schildern, auf denen die ca. 50 Aktivist*innen ihre Forderungen geschrieben hatten, spazierten sie mit ausreichend Abstand zueinander um den Aasee.

Weitere Fotos der Aktion könnt ihr hier finden:

Weiterlesen »Politischer Spaziergang am Aasee

Schwarmzeit: Aus Mitgefühl und Solidarität handeln

Unsere Aktivistin Svenja stand Anfang des Monats dem Podcast Schwarmzeit Rede und Antwort. Es wurde unter Anderem über die aktuellen Forderungen der Bewegung gesprochen und wie wir als Bewegung trotz der eingeschränkten Versammlungsfreiheit gegenwärtig unseren Protest auf die Straße bringen.

Den Link zum Podcast sowie weitere Informationen gibt es hier:

Weiterlesen »Schwarmzeit: Aus Mitgefühl und Solidarität handeln

Offener Brief an Oberbürgermeister Markus Lewe – Solidarität über die Stadtgrenzen hinaus

Die SEEBRÜCKE MÜNSTER wendet sich heute mit einem offenen Brief an Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe mit der Forderung nach einer klaren Positionierung gegenüber der Bundesregierung und des Bundesinnenministeriums zur Situation der 186 aus Seenot geretteten Personen, die aktuell auf einer Fähre vor Palermo ausharren und dringend einen SICHEREN HAFEN benötigen.

Der gesamte offene Brief kann hier gelesen werden.

Die Stadt Münster sowie viele andere Länder und Kommunen sind zur Aufnahme von Geflüchteten bereit. Es gibt ausreichend Platz und Mittel. Das Bundesinnenministerium dagegen weigert sich zu handeln. Es wird auf europäische Lösungen gewartet, die sehr unwahrscheinlich sind. Währenddessen leiden Menschen und hoffen auf unsere Solidarität.

Weiterlesen »Offener Brief an Oberbürgermeister Markus Lewe – Solidarität über die Stadtgrenzen hinaus

Kreativer Protest: Politisches Einkaufen

In einem kreativen Protest auf Münsters Wochenmarkt brachten die Initiativen Bündnis gegen Abschiebungen, Seebrücke und Münster – Stadt der Zuflucht am Samstag, 02.05., ihr dringendes Anliegen zum Ausdruck, die Flüchtlingslager an den Grenzen Europas zu räumen, um die Menschen vor der Pandemie zu schützen. Mit Einkaufstaschen, auf denen sie ihre Forderungen plakatiert hatten, standen die 50 Protestierenden in einer langen Schlange mit Abstand und unter Einhaltung der Hygieneregeln wartend als Kunden vor einem Marktstand. Mit dieser Aktion sollte darauf hingewiesen werden, dass Hygienemaßnahmen, die hierzulande ganz selbstverständlich eingefordert werden, in den Flüchtlingslagern – auch denen in Deutschland – unmöglich eingehalten werden können. Die Aktion stieß bei vielen MarktbesucherInnen auf wohlwollendes Interesse, so dass es immer wieder zu Nachfragen und kurzen Gesprächen kam.

Zu den Motiven für ihre Aktion haben die beteiligten Organisationen folgendes erklärt: „Jedes Menschenleben ist schützenswert. Unsere Gesellschaft darf keinen Unterschied machen und die Flüchtlinge ihrem Schicksal überlassen.“

Weitere Bilder sowie die gesamte Pressemitteilung gibt es hier:

Weiterlesen »Kreativer Protest: Politisches Einkaufen

Mahnwache: Klimakrise abwenden – Solidarität in jeder Krise

Das Bündnis Klimaalarm Münster hat am Donnerstag, 30. April, von 16 bis 17 Uhr eine Klima-Mahnwache auf dem Hafenplatz vor den Stadtwerken in Münster abgehalten. An der genehmigten Versammlung mit dem Motto „Klimakrise abwenden – grüne Wende in Münster umsetzen – Solidarität kennt keine Grenzen“ nahmen 70 Menschen mit Abstandsregeln und Mund-/Nasenschutz teil.

„Die weltweite Klimakrise legt auch in Corona-Zeiten keine Pause ein und macht auch vor Münster nicht halt. Deshalb wollen wir zum jetzigen Zeitpunkt nachdrücklich öffentlich dafür eintreten, dass die Stadt Münster alle Möglichkeiten ausschöpft für eine grüne Wende vor Ort,“ erklärte Mia Kundy von der BUND Jugend Münster.

Weitere Bilder sowie die ganze Pressemitteilung gibt es hier:

Weiterlesen »Mahnwache: Klimakrise abwenden – Solidarität in jeder Krise

Arbeit in Hilfsorganisationen während der Corona-Krise

Das Politmagazin vom medienforum münster e.V. hat am Wochenende einen Beitrag über die Arbeit von Hilfsorganisationen während der Corona-Krise gesendet. Mit dabei war unser Aktivist Florian Tenk, der dabei über die Perspektive aus Sicht der SEEBRÜCKE und des Bündnis gegen Abschiebung spricht.

Der gesamte Beitrag ist in der Mediathek von nrwision während der kommenden vier Wochen verfügbar.

Anne Jung arbeitet für die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation „medico international“. Die Organisation ist in vielen Ländern aktiv – alle sind vom Coronavirus betroffen. Anne Jung erzählt im „News-Magazin“, wie es beispielsweise im Projektland Kenia aussieht. Außerdem spricht Florian Tenk über die Arbeit der Initiative „Seebrücke Münster“ und die Arbeit vom „Bündnis gegen Abschiebung Münster“. Durch das Coronavirus habe sich auch der Umgang mit Geflüchteten verändert. Florian Tenk erzählt, wie die Initiative und das Bündnis trotz Kontaktbeschränkungen aktiv bleiben.

Weiterlesen »Arbeit in Hilfsorganisationen während der Corona-Krise