Fahrrad-Demo am 27.03.2021: Rassistischer Alltag in der ZUE

Ob auf den griechischen Inseln, auf dem Balkan oder in Münster: Menschen werden unter menschenverachtenden Bedingungen eingesperrt. Sie müssen mitten in Europa weitestgehend entrechtet leben. Das zeigen unter anderem auch die in der Stadtöffentlichkeit diskutierten Anschuldigungen gegen die Leitung der ZUE Münster.

Deshalb rufen wir am Samstag, den 27. März, um 14:30 Uhr zu einer Fahrrad-Demonstration vom Bahnhof (Windthorststraße) zur Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) im Albersloher Weg 450 auf.

Menschenrechte dürfen keine Privilegien sein!
Sammellager sind keine Unterbringungsform für Menschen!
Egal ob auf dem Balkan, in Griechenland oder in Münster: Kämpfen wir gegen ihre rassistisch entmenschlichende Logik.

Für weitere Informationen zur Fahrrad-Demo und zum Aufruf hier klicken.

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Aktionstag am 18. März – Werdet aktiv!

Beteiligt euch an unseren Offline Aktionen am 18. März!
Am 18. März jährt sich das größte und folgenreichste Migrationsabkommen der EU zum 5. Mal: der EU-Türkei-Deal. Die Bilder von der türkisch-griechischen Grenze zeigen deutlich die Krise der Humanität und der Menschenrechte an den europäischen Grenzen. Der EU-Türkei Deal hat dafür gesorgt, dass Menschen in unwürdigsten Bedingungen auf den griechischen Inseln in Camps festsitzen.

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Aktion #10.000 Schuhe

Gemeinsam mit Leavenoonebehind und vielen anderen Organisationen rufen wir zu Sach- und Geldspenden auf. Ihr könnt bis zum 3. März gut erhaltene Schuhe (in Münster aus organisatorischen Gründen nur Herrenschuhe bis Gr. 43) in der Kaffeegiesserei (Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr) abgeben und / oder für den Kauf von neuwertigen Schuhen spenden. Verwendungszweck: 10000Schuhe

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Aktionstag am 30. Januar 2021

Aufnahme statt Abschottung: #KeinPushbackIstLegal
Aufruf zum europaweiten Aktionstag am 30.01.2021

Im Sommer brannte Moria, jetzt Lipa. Am 23.12.2020 ist das Camp Lipa im Nordwesten Bosniens fast vollständig abgebrannt. Mit einem Schlag verloren über 1000 Menschen ihr Dach über dem Kopf und sind somit schutzlos Schnee und Kälte ausgeliefert.

Bereits vor dem Brand war die Lage für geflüchtete Menschen in Bosnien katastrophal: Tausende mussten in Wäldern und Ruinen ausharren.
An der kroatischen Außengrenze zu Bosnien wird Schutzsuchenden mit allen Mitteln der Zugang zur EU verwehrt. Die Grenzpolizei führt Pushbacks durch, bei denen systematisch Gewalt eingesetzt wird. Die deutsche Bundesregierung unterstützt dieses Vorgehen – erst im Dezember wurden dem kroatischen Grenzschutz 20 Fahrzeuge im Wert von 800.000 Euro geschenkt.
Vucjak, Moria, Lipa – die Namen der Camps wechseln, doch was sie zeigen, bleibt gleich: Die EU setzt auf Abschottung um jeden Preis! Das nehmen wir nicht länger hin!

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