Run For Rescue, 4. Oktober 2020

Von 09-16 Uhr am Aasee Münster
KEIN gemeinsamer Massenstart!


Am 4. Oktober laufen wir am Aasee den „Run for Rescue Münster“ und sammeln damit Spenden für die zivile Seenotrettung. Aufgrund von COVID-19 wird es keinen gemeinsamen Start geben, stattdessen kannst Du Deinen Lauf am 4. Oktober wann und wo Du möchtest beginnen. Wie du den Aasee umrundest, kannst du ebenfalls frei wählen: Laufen, spazieren gehen (innen), Fahrrad fahren, Skateboarden, Inlineskaten (außen) etc. Wir werden mit einem Aktionsstand, welcher die Hygieneauflagen berücksichtigt, von 9-16 Uhr in der Nähe der Aasee-Kugeln stehen. Dort kannst Du in bar oder online spenden und Du erhältst weitere Informationen zur Seenotrettung sowie zu unserer Arbeit. Jede*r Teilnehmer*in bekommt dort außerdem einen kleinen „Run for Rescue Finisher-Button“. Bei einer Spende ab 25 € erhältst Du am Aktionsstand zudem ein T-Shirt von Sea-Watch (solange der Vorrat reicht).

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Pressemitteilung zur Demonstration am 09. September 2020

Moria brennt! Evakuiert alle Lager!

Über 800 Menschen haben am vergangenen Mittwoch (09. September) auf dem Prinzipalmarkt gemeinsam für eine sofortige Evakuierung aller Geflüchtetenlager an der EU-Außengrenze demonstriert. Das Geflüchtetenlager Moria auf der griechischen Insel Lesvos ist in der Nacht zu Mittwoch abgebrannt. Es war eine angekündigte Katastrophe – es war nur eine Frage der Zeit.

Die Wut und das Unverständnis darüber, dass es erst zu einem Brand in Moria kommen muss, damit wieder über eine allgemein bekannte Situation gesprochen wird, zeigte sich deutlich. So hieß es auch im letzten Redebeitrag: „Dies soll die letzte Demo sein, in der wir Politiker:innen zum Handeln auffordern. Die Lage ist zu ernst um noch geduldig zu sein. Und wenn sich die Politik jetzt nicht bewegt und handelt, dann werden wir das tun!“

Die gesamte Pressemitteilung sowie Fotos von der Demonstration findet ihr hier:

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Moria brennt!

Heute, 09.09. 18.30 Uhr Windhorststraße/Hauptbahnhof

Jetzt brennt’s!

Das Geflüchtetenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos ist heute Nacht abgebrannt. Es ist eine angekündigte Katastrophe – es war nur eine Frage der Zeit.

Die katastrophale Situation in Moria ist seit langem bekannt: In dem Lager, das ursprünglich für 3000 Personen ausgelegt ist, lebten bis gestern Abend mehr als 13.000 Menschen.
In Zeiten der Corona-Pandemie mussten Tausende in Zelten oder im Freien schlafen, es gab nicht genügend sanitäre Anlagen, für Nahrung mussten die Menschen oft stundenlang anstehen. Abstand halten, sich vor dem Virus schützen, war in dieser Situation nicht möglich.

Letzte Woche war es so weit: Corona kam in Moria an und verbreitete sich schnell. Statt die Menschen zu evakuieren, wurde beschlossen, Corona einzuzäunen und zum geschlossenen Camp zumachen. Die Menschen sollten zusammen mit der Seuche eingesperrt werden.
Und jetzt: Brennt es.

Es ist auch egal, was die unmittelbare Ursache des Brandes ist.
Die Verantwortung ist klar: Dieser Brand ist Folge der rassistischen Politik der Abschottung und Einsperrung der EU-Staaten, die das Sterben von Menschen als Mittel in Kauf nehmen.

Gleichzeitig haben sich in den vergangenen Jahren über 170 Städte und Kommunen allein in Deutschland zum Sicheren Hafen erklärt; Mission Lifeline hat im März angeboten, die Menschen aus Moria mit Charterflügen zu evakuieren – doch auch dieser Einsatz wird von Seehofer & Co. blockiert.

ALLE Lager evakuieren! JETZT!
Schafft die Festung Europa ab!

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Moria brennt!

Bereitet euch heute Abend auf spontane Aktionen in Münster vor. Sobald weitere Informationen verfügbar sind, geben wir Bescheid!

Seit letzter Nacht brennt das Lager Moria! #Dreizehntausend Menschen leben auf Lesbos gerade auf der Straße, weil das Camp fast vollständig zerstört ist. Die Lage in den Camps auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal – jetzt kommt es zu einer extremen Notsituation für alle Menschen, nachdem letzte Woche bereits die ersten Corona Fälle bestätigt wurden.

Der Brand in #Moria zeigt das Versagen der europäischen und deutschen Politik. Über 170 Städte und Kommunen sind aufnahmebereit!

In Städten wie Berlin, Leipzig, Köln und Tübingen sind schon Protestaktionen geplant. Wir rufen zu weiteren spontanen Demonstrationen auf: Evakuiert die Lager, denn #WirHabenPlatz!

Quelle: Foto: dpa/Panagiotis Balaskas

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Am 22. August 2020 nach Hanau!

Die Angehörigen der Opfer des rassistischen Terroranschlags vom 19. Februar in Hanau, Überlebende und Unterstützer*innen rufen für den 22. August 2020, sechs Monate nach dem gewaltsamen Tod von neun Menschen, zur Demonstration und Kundgebung nach Hanau auf.

Es wird eine gemeinsame Anreise mit dem Bus aus Münster geben. Abfahrt ist am 22.08 um 08:15 Uhr.

Tickets für den Bus gibt es in der Leo-Kneipe zu den normalen Öffnungszeiten. Die Tickets kosten 5-10€. Bezahl‘ soviel wie du kannst. Solltest du das Ticket nicht bezahlen können, komm trotzdem mit. Schreib uns und wir finden eine Lösung!

Weitere Informationen zur gemeinsamen Anreise gibt es hier!

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Vortrag: Grenzkritik mit Lisa Doppler

„Solidarität und Widerstand. Antirassistische Perspektiven auf Solidarität im Dialog mit geflüchteten Aktivist*innen“

01. Juli 2020; 19:00 Uhr Online

In neueren und neuesten sozialen Bewegungen stellt sich die Frage nach Solidarität weiter und neu: Wer soll wie mit wem solidarisch sein? Diese Fragen werden am Beispiel antirassistischer Solidarität mit Bezug auf Sozialphilosophie und Aussagen geflüchteter Aktivist*innen diskutiert.

Weitere Informationen gibt es hier
Grenzkritik – Solidarität und Widerstand

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Kundgebung „We can’t breathe“

14:00 Uhr Schlossplatz Münster

organisiert durch den Zusammenschluss Schwarzer Menschen und das Odak Kulturzentrum.

Rassismus ist nicht nur individuelle Gesinnung, sondern eine strukturelle Tatsache! Dieses Verhältnis ist auch in den staatlichen Organen und Institutionen fest eingeschrieben. Es begegnet vielen von uns überall und tagtäglich. Wir wollen mit dieser Kundgebung betroffenen Menschen die Chance geben, auf den strukturellen Rassismus in Deutschland aufmerksam zu machen, der viele Facetten hat und sich auf unterschiedliche Weisen in institutionellen, behördlichen, gesellschaftlichen Sphären etabliert hat.

Wir müssen anfangen, uns in diesem Land mit Rassismusproblemen zu befassen!

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